Wildlife ausserhalb Indiens: Gorilla Safari in Uganda
Wer Big Cats of India kennt, weiss, dass meine grosse Leidenschaft den Tigern und anderen Grosskatzen Indiens gehört. Ich liebe diese Momente im Dschungel, in denen plötzlich ein Alarmruf die Stille durchbricht und sich die Atmosphäre innerhalb von Sekunden verändert. Irgendwo dort draussen könnte ein Tiger sein.
Doch es gibt Wildlife-Erlebnisse ausserhalb Indiens, die mich auf eine ganz andere Art faszinieren. Eine Begegnung mit Berggorillas im Regenwald Ugandas gehört für mich definitiv dazu.
Anders als bei einer Tigersafari beginnt dieses Erlebnis zu Fuss. Gemeinsam mit erfahrenen Trackern folgt man den Spuren einer Gorillafamilie durch den Regenwald, ohne genau zu wissen, wann aus der Suche plötzlich eine Begegnung wird.
Was eine Gorilla Safari in Uganda ausmacht, welche weiteren Wildlife-Erlebnisse das Land bietet und weshalb Uganda gerade für Menschen zuoberst auf der Bucket List sein sollte, die intensive Naturerlebnisse suchen, schauen wir uns in diesem Artikel genauer an.

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Weshalb sich eine Safari auch ausserhalb Indiens lohnt – Uganda unter der Lupe
Indien ist und bleibt für mich eines der faszinierendsten Wildlife-Reiseziele der Welt. Es ist das einzige Land der Erde, in dem fünf Grosskatzenarten natürlich vorkommen: Tiger, Leopard, Asiatischer Löwe, Schneeleopard und Nebelparder. Seit der Wiederansiedlung des Geparden 2022 streifen sogar wieder sechs verschiedene grosse Katzenarten durch Indien, dazu kommen die geheimnisvollen schwarzen Leoparden und eine beeindruckende Vielfalt kleinerer Wildkatzen.
Was mich an Uganda besonders reizt, ist nicht, dass es Indien ähnelt, sondern gerade, dass es sich völlig anders anfühlt.
In Indien findet die klassische Tigersafari meist im offenen, wendigen Gypsy statt. Je nach Region führen die Safaris durch dichte Laubwälder, Graslandschaften, savannenartige Trockengebiete oder Schwemmebenen. Die gewaltige Artenvielfalt des Subkontinents reicht von Tigern über Asiatische Löwen und Panzernashörner bis zu Schneeleoparden im Himalaya, alles verteilt auf einer enormen Fläche und grossen Distanzen zwischen den jeweiligen Gebieten.
Uganda bündelt dagegen auf vergleichsweise engem Raum tropischen Regenwald, afrikanische Savanne, Seen, Flusslandschaften und Gebirge. Und auch die Art der Tierbeobachtung wechselt: vom klassischen Game Drive über Bootssafaris bis zum Gorilla- oder Schimpansen-Tracking zu Fuss.
Für mich geht es deshalb nicht darum, Indien und Uganda gegeneinander auszuspielen. Es sind zwei vollkommen unterschiedliche Arten, Wildnis zu erleben.
Wer Indien bereits kennt, bekommt in Uganda nicht einfach eine ähnliche Safari vor einer anderen Kulisse, sondern eine Reise mit einem völlig anderen Charakter. Und eine Erfahrung hebt sich dabei besonders ab: die Begegnung mit den Berggorillas.
Die Berggorillas in Uganda – eine aussergewöhnliche Begegnung
Das wohl aussergewöhnlichste Wildlife-Erlebnis Ugandas wartet im Südwesten des Landes: die Begegnung mit wildlebenden Berggorillas. Ich durfte sie selbst erleben und für mich gehört dieser Moment zu den eindrücklichsten Tierbegegnungen überhaupt.
In Uganda leben Berggorillas im Bwindi Impenetrable National Park und im Mgahinga Gorilla National Park. Beim Gorilla-Tracking geht es gemeinsam mit erfahrenen Trackern zu Fuss in den Regenwald. Je nachdem, wo sich die jeweilige Gorillafamilie aufhält, kann die Suche unterschiedlich lange dauern. Die Wege führen durch dichte Vegetation und teilweise über unebenes Gelände, eine gewisse Grundkondition sollte man deshalb mitbringen.
Doch diese Anstrengung gehört für mich zur Begegnung dazu. Man fährt nicht einfach mit dem Jeep vor und steigt aus. Man geht zu Fuss hinein in diesen dichten, feuchten Regenwald und folgt den Spuren der Tiere. Mit jedem Schritt wächst die Spannung.
Und dann kommt irgendwann dieser Moment: Die Gorillas sind ganz in der Nähe.
Was mich an der Begegnung besonders berührt hat, war diese unmittelbare Nähe. Da sitzt plötzlich ein wilder Berggorilla vor einem – nicht hinter einer Scheibe und nicht in einem Gehege, sondern mitten in seinem natürlichen Lebensraum.
Nach unzähligen Tigersafaris in Indien kenne ich dieses Gefühl, wenn nach langem Suchen plötzlich ein Tiger auftaucht. Bei den Gorillas habe ich diese Spannung noch einmal auf eine ganz andere Weise erlebt. Vielleicht auch, weil uns diese Tiere in ihren Bewegungen, ihrer Mimik und ihrem Umgang miteinander manchmal erstaunlich vertraut erscheinen.
Man beobachtet eine Familie. Man sieht, wie die Tiere miteinander umgehen, wie sie fressen, ruhen oder miteinander interagieren. Und irgendwann merkt man, dass man gar nicht mehr darüber nachdenkt, ob man jetzt das perfekte Foto bekommt.
Man sitzt einfach da und schaut.
Die Gorillagruppen, die beim Tracking besucht werden, sind an die Anwesenheit von Menschen gewöhnt. Zahm sind sie deshalb nicht. Wir sind die Besucher – für eine kurze Zeit Gäste in ihrer Welt.
Für mich war genau das der bewegendste Teil dieser Begegnung.
Ich bin wegen Tigern um die Welt gereist und werde vermutlich immer ein ganz besonderes Verhältnis zu diesen Katzen haben. Aber meine Begegnung mit den Berggorillas in Uganda hat mir wieder einmal gezeigt, weshalb mich Wildlife-Reisen überhaupt so faszinieren: Man reist wegen eines Tieres an und manchmal entsteht daraus ein Moment, der weit über eine Tiersichtung hinausgeht.
Was eine Wildlife Safari in Uganda so besonders macht
Die Berggorillas sind für viele der Hauptgrund für eine Reise nach Uganda. Auch für mich waren sie die ursprüngliche Motivation, in dieses mir noch wenig vertraute Land zu reisen. Doch Uganda hat mich weit über die Gorillas hinaus überrascht, dieses Land hat in Sachen Natur unglaublich viel zu bieten.
Uganda verfügt über zehn Nationalparks, die von der Uganda Wildlife Authority verwaltet werden. Auf vergleichsweise engem Raum treffen sehr unterschiedliche Lebensräume aufeinander: tropischer Regenwald, Savannen, Seen, Feuchtgebiete und die Landschaften entlang des Nils.
Eine Wildlife Safari in Uganda kann daher sehr unterschiedliche Erlebnisse miteinander verbinden:
Gorilla-Tracking: Berggorillas im Regenwald beobachten
Schimpansen-Tracking: zu Fuss auf der Suche nach unseren nächsten tierischen Verwandten
Klassische afrikanische Game Drives: auf dem Safari-Jeep Elefanten, Löwen, Leoparden, Büffel, Giraffen und Antilopen beobachten
Bootssafaris: Flusspferde, Krokodile, Wasservögel und andere Tiere vom Wasser aus entdecken
Wanderungen & Vogelbeobachtung: Vom Birding im dichten Regenwald über Wanderungen durch die grünen Landschaften rund um die Sipi Falls bis zu hochalpinen Trekkingtouren im Rwenzori-Gebirge bietet Uganda auch für begeisterte Wanderer eine erstaunliche Vielfalt.
Ein gutes Beispiel für diese Vielfalt ist der Murchison Falls National Park. Hier fliesst der Nil durch den Nationalpark und zwängt sich bei den Murchison Falls durch eine enge Felsschlucht. Game Drives lassen sich mit einer Bootsfahrt auf dem Nil verbinden und damit zwei sehr unterschiedliche Perspektiven auf Landschaft und Tierwelt.
Noch einmal anders ist das Erlebnis im Kibale National Park. Der Regenwald ist vor allem für seine Primatenvielfalt und das Schimpansen-Tracking bekannt. Nach Angaben der Uganda Wildlife Authority leben rund 5.000 Schimpansen in Uganda, davon etwa 1.500 in Kibale. Daneben gibt es mehr als 10 weitere Primatenarten – darunter so hübsche wie die Roten Stummelaffen, Uganda-Mangaben oder die auffällig gezeichneten Schwarz-weissen Stummelaffen.
Dazu kommen Nationalparks wie der Queen Elizabeth National Park mit Savannen, Feuchtgebieten und Seen. Auf einer zwei- bis dreiwöchigen Uganda-Reise lässt sich diese Vielfalt besonders intensiv erleben: Regenwälder und Savannen, Seen und Flusslandschaften, Primaten und klassisches afrikanisches Grosswild – und dazwischen immer wieder Begegnungen mit den Menschen, die diesem Land mindestens ebenso viel Charakter verleihen wie seine Natur.
Von Tigern in Indien zu Gorilla Safaris in Uganda – mit Lucky Tours
Und genau diese unglaubliche Vielfalt ist es, die mich an Uganda so begeistert hat. Natürlich waren die Berggorillas einer der grossen Höhepunkte meiner Reise. Aber Uganda hat mich immer wieder überrascht: Eben noch steht man einer Gorillafamilie mitten im Regenwald gegenüber, wenig später sucht man nach Schimpansen und ein paar Tage danach fährt man durch die Savanne, beobachtet Elefanten und Löwen oder gleitet auf dem Nil an Flusspferden und Krokodilen vorbei. Diese Vielfalt auf einer einzigen Reise hatte ich so nicht erwartet.
Big Cats of India ist aus einer sehr persönlichen Leidenschaft entstanden: Ich möchte Menschen die wilde Seite Indiens so zeigen, wie ich sie selbst liebe – individuell, mit guten lokalen Guides, ausreichend Zeit und einem tiefen Respekt vor den Tieren.
Bei einer Tigerreise bedeutet das für mich: Wir planen die Reise vom Tiger und seiner Wildnis aus, nicht umgekehrt.
Und genau deshalb finde ich den Ansatz von Lucky Tours in Uganda spannend. Auch hier steht nicht eine möglichst volle Rundreise im Mittelpunkt, sondern das Wildlife-Erlebnis, um das herum eine individuelle Reise entstehen kann.
Die individuelle Uganda-Reise von Lucky Tours führt beispielsweise während 16 Tagen durch Regenwald- und Savannenlandschaften und beinhaltet unter anderem:
· Murchison Falls und Safari am Nil
· Schimpansen-Tracking
· Queen Elizabeth National Park
· Gorilla-Tracking im Regenwald
· Bootsfahrten und klassische Game Drives
· Lake Bunyonyi
· ausgewählte Lodges, Camps und Gästehäuser
· einen persönlichen Fahrer bzw. Safari-Guide, der die ganze Reise begleitet
· Option auf spannende Erweiterungen wie Sipi Falls oder der entlegene Kidepo Nationalpark – wir bauen deine ganz individuelle Traumreise ins grüne Herz Afrikas
Der Tiger bleibt meine grosse Leidenschaft und Indien der Subkontinent, auf den sich Big Cats of India spezialisiert hat. Doch meine Begeisterung für aussergewöhnliche Wildlife-Erlebnisse endet nicht an Indiens Grenzen. Lucky Tours ist daraus ganz natürlich entstanden: aus jahrzehntelanger Reiselust, Neugier und der Suche nach jenen Orten, an denen Natur noch wirklich wild erlebt werden kann.
Mehr zu diese Reise findest du bei Lucky Tours:



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